DIE GESCHICHTE VON BACKENFUTTER

Wir erzählen dir hier die spannende Geschichte über BACKENFUTTER. Erfahre, wie die beiden Gründer die riesige Lebensmittelindustrie verändern wollen.

Früher, als Essen noch keine Selbstverständlichkeit war, machte Oma Ilse die Familie immer mit selbstgemachten Eintöpfen glücklich. Als ihr Enkel Jonas Jahre später, in Bremen und Manchester studiert, ist sie stets besorgt, ob er da überhaupt was Vernünftiges auf den Teller bekommt. Von Fast Food hält sie gar nichts, Sushi essen ihrer Meinung nach nur Geisteskranke und einmal übergibt sie sich noch an Ort und Stelle im Schnellrestaurant. Robin, ebenfalls aus dem Ruhrgebiet stammend, geht es ähnlich. Auch in seiner Familie geht Liebe durch den Magen und selbstzubereitetes Essen hat Tradition. Vater Manfred, gelernter Metzgermeister, führt die heimische Küche und beköstigt die Familie mit liebevoll zubereiteten, deftigen Gerichten.

ffff

Ende 2015 kreuzen sich die Wege von Jonas und Robin dann in Saarbrücken auf der Arbeit, weit weg von Zuhause und von der Familie. Vom Kantinenessen und den Angeboten im Supermarkt enttäuscht, stellen sie fest, dass in der Startup Szene ein kurzlebiger SuperFood-Healthy-Trend den nächsten ablöst, während die großen Konzerne nur industriell verarbeitete Billig-Ware mit Zusatzstoffen in lieblosen Konservendosen abfüllen. Was beiden fernab der Heimat fehlt sind ehrliche, leckere und deftige Fertiggerichte in hoher Qualität, die schmecken wie Zuhause. Robin erinnert sich: „Essen ist für uns beide mehr als einfach nur satt werden. Wir wollten auch ein gutes Gefühl im Bauch, eine schöne große Portion, am besten nicht selbst kochen müssen. Keine Essperimente. Wir waren ja bereit, etwas selbst zuzubereiten, es musste nur schnell gehen. Wir wollten Geschmack, den wir kennen, Top-Qualität und kein püriertes Chili-Kokos-Ingwer-Zitronengras-Süppchen. Wir wollten Tacheles auf dem Etikett und auf dem Teller.“ Da schwärmt Jonas plötzlich „Der beste Eintopf, den du auf der Welt kriegen kannst, ist der Eintopf von Oma Ilse. Der schmeckt wie Hose runter, Knie hoch und Arschbombe rein.“  und ergänzt „ich brauche dringend mal wieder richtig BACKENFUTTER“. Der Groschen fällt.

Beide beschließen, dass sie es auch als Underdog mit der großen Lebensmittelindustrie aufnehmen wollen und begeben sich im November 2015 auf die gemeinsame Mission, ehrliche, traditionelle Hausmannskost modern neu zu präsentieren. Sie wollen die Regale in den Supermärkten ein Stück weit authentischer machen. Im Januar 2016 steht ein erstes Konzept, die Website und das Logo sind gesichert. Doch eine Menge Herausforderungen warten noch auf die beiden. Die Regalplätze sind beliebt und der Lebensmittelmarkt hart umkämpft. Am meisten Sorgen bereitet ihnen aber zunächst die Suche nach einem Produzenten, der die Eintöpfe professionell kochen und abfüllen kann.  „Wir mussten vor dem Start unseren Familien zudem das Versprechen geben,  dass wir die Familien-Rezepte in Ehren bewahren und  keinen Scheiß ins Glas bringen. Das war Bedingung“, erzählt Jonas.

Es werden über 40 Firmen und Köche angeschrieben, die Probekochungen, Marktforschungen und Fehlversuche ziehen sich über 18 Monate hin und verschlingen das gesamte Eigenkapital. Hinzu kommt, dass im Sommer 2016 ein großer Lebensmittelkonzern über Anwälte versucht, BACKENFUTTER zu stoppen, weil das „B“ im Logo deren Markenrechte verletzten soll. Die Jungs, vorrübergehend in eine gemeinsame Wohnung gezogen, um Kosten zu sparen, geben nicht auf, halten dagegen und setzen sich durch. „Aufgeben war trotz der schwierigen Anfangszeit und aller Tiefschläge keine Option“, erzählt Robin. Im Frühsommer 2017 ist dann etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die Rezeptentwicklung der 6 Eintöpfe ist abgeschlossen, ein Produzent gefunden und die Sorten verdienen sich geschmacklich das Prädikat „einer familiären Umarmung von innen“. Stolz berichtet Jonas: „Mittlerweile klopfen sogar schon erste Einzelhändler an unsere Türen und wollen die Gläser ins Regal stellen.“

Wir sind gespannt, wie die Geschichte von BACKENFUTTER noch weitergeht. Ihr seid auch neugierig? Dann begleitet das Team auf Ihrem Weg und erhaltet neue Infos über den Newsletter oder auf Facebook.

DIE GRÜNDER

Manta ohne Taucher

Jonas Joachims: „Kollege, hör auf, wir müssen jetzt seriös wirken!“

Funktion: Gründer und besonnener Ruhepool
Wenn du ein Eintopf wärst….wäre ich definitiv lecker!
Auf eine einsame Insel nimmst du mit…eine Handvoll guter Freunde und eine anständige Musikanlage.
Die Helden meiner Kindheit waren…es kann nur einen geben: Benjamin Blümchen
Was ich immer schon mal sagen wollte…bin ich dann – wie ich mich kenne – mit Sicherheit auch schon losgeworden.

Manta ohne Taucher

Robin Marx: „Die Frage ist nicht ob, sondern wie es möglich ist“

Funktion: Gründer und ruheloser Treiber
Wenn du ein Eintopf wärst….würde ich ehrlich schmecken und wäre mit viel Liebe gemacht!
Auf eine einsame Insel nimmst du mit…einen Kasten Bier und einen Kicker. Damit locke ich den Jonas an und der bringt Freunde und Musik mit.
Die Helden meiner Kindheit waren…John „Johnny B.“ Bukowski und Doktor William „Billy“ Hayes
Was ich immer schon mal sagen wollte…„Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“.

Unsere starken Partner

gebaeude-retro

Die Herstellung

Die Eintöpfe sind nach alten Familienrezepten zubereitet und da haben künstliche Zusatzstoffe nichts zu suchen. Eben einfach ehrliche Küche. Wir haben entschieden, dass unsere Eintöpfe handwerklich produziert werden sollen. Das übernimmt bei uns die Feinkost Manufaktur Englert in Lohr am Main, die  nach handwerklichen Prinzipien produziert. Das familiengeführte Unternehmen besteht seit 1852 und ist mit seinen 150 Jahren Firmengeschichte der ideale Partner bei der Herstellung traditioneller Hausmannskost.